Studienjahr 2014/2015: Berichte der Studenten

Anna Mayne

Hallo!

Ich heiße Anna Mayne und ich komme aus Ann Arbor, Michigan. Ich studiere Sozial Arbeit und Deutsch um Central Michigan University in Mt. Pleasant, Michigan. Ich studiere hier Deutsch und Englisch am der PH Karlsruhe.
Ich schwimme gern und spiele Wasserball. Ich hoffe, dass ich kann hier spielen. Ich habe eine Schwester, Marina, und ein Hund. Meine Mutter war in Wernau, Deutschland geboren.


Amani el Kurdi

Seit August 2014 studiere ich an der University of Florida in Gainesville. Ich arbeite hier als TA und unterrichte einen Deutsch-Anfängerkurs. In meiner Freizeit nutze ich die vielfältigen Sportangebote und besuche außerdem einen Tangokurs. Ich versuche viel zu reisen und das schöne Wetter zu genießen


Leonie Sanden

Meine ersten Wochen in Moorhead, Minnesota waren aufregend, schön und auch sehr anstrengend. Das Studium und dessen Organisation unterscheidet sich grundlegend von dem in Deutschland, weshalb ich mich erstmal an alles gewöhnen musste. Trotzdem gefällt es mir hier sehr gut. Da Concordia College relativ klein ist, fällt es leicht Kontakte zu knüpfen, Freunde zu finden, und einen engen Kontakt mit den Professoren zu haben. All das macht die ersten Wochen natürlich sehr viel einfacher. Auch Professor Clark, der Deutschprofessor, kümmert sich um uns, und hat uns auch mit auf einen Ausflug genommen. Zusammen besuchten wir die Quelle des Mississippi, eindeutig eines der Highlights der ersten Wochen hier in Minnesota. Ansonsten nutze ich auch jede andere Möglichkeit etwas anderes zu sehen als den Campus, und war schon im „Deutschen Dorf“, das zu Concordia College gehört. Auch wenn es manchmal kleinere Schwierigkeiten gibt, weil ich nicht an die besonderen Anforderungen hier am College gewohnt bin, so denke ich doch, dass meine Erfahrungen bis jetzt durchweg positiv sind, und ich freue mich riesig auf die nächsten Monate.


Fabian Zwiehoff

Ich bin nach einer turbulenten Anreise durch Manhattan gut in Delaware angekommen. Da ich mich gegen den teuren Abholservice der Uni entschieden hatte, musste ich nach Ankunft und Immigration am JFK International Airport in New York auf eigene Faust nach Delaware kommen. Ich wusste, dass ein Bus ab Manhattan fährt und nutzte die öffentlichen Verkehrsmittel um dorthin zu kommen. Dies erwies sich dann als stressiger als erwartet, vor allem mit drei Gepäckstücken (Koffer, Snowboard und Rucksack)! Doch dafür hatte ich noch drei Stunden in Manhattan, einer Metropole mit ungreifbaren Dimensionen. Da ich vom Flug ziemlich müde war, lief ich einfach etwas herum und ließ es auf mich wirken - das waren meine ersten Stunden in Amerika!

Meine Mitbewohner holten mich dann in Wilmington ab und wir fuhren klassisch mit dem Pickup Truck nach Newark, Delaware, meiner neuen Heimat für die nächsten 10 Monate. Ich wohne mit zwei Amis zusammen, einer Student, einer schon am Arbeiten, welche beide aus Delaware kommen und sich somit gut auskennen und schon viele Leute kennen, was sich als Vorteil herausstellt. Außerdem wollte ich nicht mit anderen Internationals zusammen wohnen, um schneller Land und Kultur kennen zu lernen.

In der ersten Woche richtete ich mein Zimmer ein, organisierte Bett, Schreibtisch und sonstige Dinge. Dabei war mir die Familie meiner Mitbewohner sehr hilfreich. Unser Reihenhaus ist ziemlich groß im Vergleich zu den Wohnungen in Karlsruhe und es fehlt an nichts: drei Zimmer, zwei Bäder, große Küche und Wohnzimmer, Kühlschrank, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner usw. Da habe ich in Karlsruhe schon schäbiger gewohnt. Der Preis ist auch fair und die Uni ist zu Fuß in 5 Minuten - top! Es hat sich herausgestellt dass wir auf der Partystraße in Newark wohnen, Donnerstag bis Sonntag ist hier jede Menge los, die Leute gehen oder kommen von Partys (oder sind auf der Suche nach welchen hehe), es ist also immer was los.

Dann begann auch schon die Uni, und nach einer noch gemütlichen "Syllabus"-Woche zog das Tempo schnell an. Ich habe zwar nur zwei Vorlesungen pro Tag, doch in jedem Kurs gibt es viele Hausaufgaben: Texte lesen, Probleme lösen, Essays und sonstige Abgaben. Ich habe nur einen Physik-Kurs belegt, der mir noch in Karlsruhe zum Bachelor fehlt. Sonst habe ich fachfremde Vorlesungen belegt die mich interessieren oder sonstig weiterbilden: Philosophy of Science, Introduction to American Politics und Oral Communication in Business. Im letzten Kurs habe ich schon eine Präsentation/Rede vorbereitet und ich lerne hier viel, gerade was die Softskills wie Kommunikation und Präsentationsfähigkeit angehen - sowas geht im deutschen Studium völlig unter meiner Meinung nach.


Jan Dingerkus und Maximilian Giersch

Hallo zusammen,

Max und ich wollten uns ein mal aus Schenectady melden und einen kurzen Lagebericht erstatten. Genau heute vor 2 Wochen sind wir in New York angekommen und haben uns schon sehr gut eingelebt. Nach einigen Erledigungen (Handy, Internet, Visum, Auto) haben wir schnell Kontakt zu anderen Studenten gefunden und wurden vom UGC sehr herzlich empfangen. Wir werden in den nächsten Tagen weitere Veranstaltungen des UGC, wie z.B ein Golfturnier und ein Barbecue der Universitätspräsidentin, besuchen. Letztes Wochenende haben wir den ersten Kurztrip nach New York City unternommen und waren von der Vielseitigkeit der Stadt begeistert.

Die erste richtige Uniwoche ist vorbei und wir konnten die Professoren kennen lernen. Unser erster Eindruck vom Inhalt und der Art des Unterrichts ist positiv und wir freuen uns auf das kommende Trimester.